Einen Moment...

Verdammt gut gelaufen

- Erotischer Liebesroman -

von Maik Harmsen

 

Kapitel 6

Der letzte Wunsch

„Maik, du hast heute einen neuen Kunden in der Müller Straße Nummer 23. Es ist eine Familie Lütje“, rief mir meine Chefin zu, noch bevor ich das Büro richtig betreten hatte. Ich sagte zu ihr: „Na gut, um welche Zeit wollen die ihr Essen haben?“ Und sie sagte zu mir: „So gegen 12:30 Uhr. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar und die möchten unser Essen erst einmal nur jeden zweiten Tag geliefert bekommen. Heute fangen wir mit der Lieferung an.“ Ich sagte zu ihr: „Ja, gut, in Ordnung. Dann weiß ich Bescheid!“ Ich packte alle Bestellungen in meinen Lieferwagen und fuhr damit los. Ich hatte den größten Teil meiner Bestellungen ausgeliefert, als ich vor dem Haus der Lütjes angekommen war. Ich stieg aus, klingelte und lief die zwei Stockwerke mit meinem Karton hinauf. Als ich oben ankam, sah ich das schon eine ältere Dame in der geöffneten Tür stand. Das konnte nur meine neue Kundin sein, also sagte ich zu ihr: „Guten Tag, mein Name ist Maik Harmsen. Ich bringe Ihnen Ihr Mittagessen.“ „Hallo Maik, kommen Sie doch herein!“ Ich betrat die Wohnung und die alte Dame zeigte mir den Weg in die Küche. Dort stellte ich das Paket auf dem Küchentisch ab. Ich packte die beiden Menüs, aus dem großen Karton und stellte sie auf dem Tisch ab. In diesem Moment kam Herr Lütje aus dem Wohnzimmer und betrat die Küche. Ich begrüßte ihn und wir beide gaben uns die Hand. Dann sagte er zu mir: „Bringen Sie uns jetzt immer unser bestellten Menüs?“ Und ich antwortete ihm mit einem kurzen: „Ja!“ Ich fand den älteren Herrn sehr sympathisch und schätze ihn, und seine Frau, so um die achtzig Jahre. Dann verabschiedete ich mich von den beiden, verließ die Wohnung und fuhr weiter.

So vergingen einige Wochen in denen sich zwischen uns dreien ein sehr harmonisches und freundschaftliches Verhältnis entwickelte. Die Lütjes mochten mich, das merkte ich schon nach kurzer Zeit, und dann an einem Dienstag... Ich brachte wieder das Essen und ich vermisste Herrn Lütje, der eigentlich sonst auch immer anwesend war und mich auch immer sehr warm und herzlich begrüßte. Ich fragte Frau Lütje: „Guten Tag Frau Lütje, heute allein zu Haus?“ Und sie antwortete mir: „Ja! Mein Mann ist heute beim Urologen.“ Und ich flachste: „Ist seine Uhr kaputt? Nein, Spaß beiseite.“ Dann sagte sie weiter: „Mein Mann hatte eine Prostata Operation, weil er kein Wasser mehr lassen konnte. Dabei haben sie einen Tumor festgestellt, den man entfernte und nun muss er regelmäßig zur Kontrolle.“ Frau Lütje wollte, das merkte ich, bei mir ihr Herz einmal ausschütten und fragte mich: „Hast du mal ein paar Minuten Zeit, Maik?“ Und ich antwortet ihr: „Ja, das geht schon!“

Dann begann Frau Lütje mir zu erzählen, dass sie hier in diese zwei Zimmer Wohnung, erst vor drei Wochen eingezogen sind, und sie ganz allein noch leben. Da ihr gemeinsamer Sohn, vor einen Jahr, mit dem Auto tödlich verunglückte. Das sie noch ein Haus mit 2000 qm Grundstück besitzen. Was ihnen aber zu viel Arbeit und Mühe machte, da sie ja schließlich auch nicht mehr die jüngsten sind. Und das sie nach dem Tod ihres einzigen Kindes, ja auch niemanden mehr haben, der das Haus mal erben wird. Jetzt haben sie einen Makler damit beauftragt, das wunderschöne Haus zu verkaufen. Auch, mit aus dem Grund, dass sie unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist und ihre Lebenszeit sich dem Ende zuneigt. Als sie das sagte liefen ihr ein paar Tränen über ihre Wangen. Sie hat große Angst ihren Mann allein lassen zu müssen und kann manche Nacht nicht schlafen, weil sie sich viele Gedanken darüber macht, was aus ihm dann mal werden soll.

Außerdem nimmt sie an, dass ihr Mann auch Männern gegenüber nie abgeneigt war. Sie erzählte mir außerdem: „Als unser Sohn verstarb hat dies das Herz meines Mannes zerbrochen. Die beiden waren unzertrennlich und wie Pech und Schwefel hielten sie zusammen. Und nun habe ich das Gefühl, dass er sich in dich verliebt hat. Er ist ganz anders geworden seit dem Tag, als du das erste Mal bei uns warst. Er spricht nur noch über dich und kann es kaum erwarten, dass du wieder zu uns kommst. Verrückt, oder?“ „Ja, etwas schon“, erwiderte ich und sie sagte weiter. „Als unser Sohn geboren wurde habe ich das schon gemerkt. Er wurde plötzlich ein anderer Mann. Hatte keine Lust mehr auf Sex mit mir. Kuscheln ja, Geschlechtsverkehr nein. Was bei einem normalen Mann eher unwahrscheinlich ist. Auch wenn wir spazieren gegangen sind haben sich andere Männer nach aufgetakelten Blondinen umgeschaut. Er aber nur nach hübschen jungen Männern.

Maik, ich möchte noch einmal in meinem Leben richtig geilen Sex haben. Kannst du das verstehen?“ Ich nickte ihr zu. War dann aber doch etwas geschockt, als sie sagte: „Hast du Lust dazu?“ Ich stand mit offenem Mund regungslos da und musste erst einmal den dicken Kloß, der in meinem Hals steckte herunterschlucken und aus meinem Mund entlockte ich nur ein: „Ich?“ Sie wollte das wirklich, sagte weiter und mit absoluter Bestimmtheit: „Ja, du! Wir beide haben schon oft darüber gesprochen und da Kurt dich auch gern mag, wäre er damit einverstanden. Ich bin nicht mehr lange auf dieser Welt zu Gast. Bitte überlege es dir gut!“ In diesem Moment öffnete sich die Tür und Herr Lütje kam herein. Freudestrahlend trat er auf mich zu und sagte zu mir: „Hallo, Maik! Schön, das du noch da bist!“ Er gab mir die Hand und sagte weiter: „Lass dich mal drücken!“ Er drückte mich an seinen Körper, klopfte mir ein paar mal auf den Rücken, dann sagte er weiter: „Maik, was hältst du davon wenn wir dich einmal zum Kaffeetrinken einladen?“ Dazu hatte ich eigentlich große Lust und antwortete ihm: „Ja, gern!“ Freudestrahlend sagte er weiter: „Gut, abgemacht! Um 15.30 Uhr am Donnerstag. Ist dir das recht?“ Eigentlich war mir jeder Tag recht, da ich die meiste Zeit doch allein in meiner Wohnung verbrachte, also sagte ich: „Ja, das passt mir sehr gut!“ Dann verabschiedete ich mich von den beiden und fuhr meine Tour zu Ende.

Was Frau Lütje sagte, dass ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich, der noch nie mit einer Frau Sex hatte. Nackte Frauen nur vom FKK Strand und aus Pornoheften kannte, sollte nun mit einer dem Tode geweihten Frau Sex haben. Ich grübelte den ganzen Tag darüber nach. Fand aber keine logische Erklärung für mich. Ich hatte Angst vor diesem Ereignis und fragte mich immer wieder wie ich das anstellen sollte und ob ihr Mann uns dabei zuschauen würde. Eigentlich fand ich die beiden super nett. Frau Lütje hatte auch noch den Charme und die Gutmütigkeit meiner Mutter. Aber ich konnte mir nicht vorstellen mit ihr ins Bett zu gehen. Ich war todmüde und ging an diesem Abend schon früh schlafen. Aber das half auch alles nichts. Ich grübelte weiter. Drehte mich mal von links nach rechts und von rechts mach links, und schaute alle paar Minuten auf die Uhr.

Als es dann doch schon wieder fast ein Uhr morgens war, musste ich meine Blase entleeren und ging auf meine Toilette. Als meine Blase leer war, überkam mich so schönes wollüstiges Gefühl und ich musste diesem nachgeben. Hat man erst einmal damit angefangen, kann man nicht mehr so einfach damit aufhören. So ging es auch mir. Ich merkte wie mein Blutdruck anstieg. Ich stöhnte leise vor mich hin um mich dann ganz dem wunderschönen Gefühl der Erleichterung hinzugeben. Ich fragte mich, wie sich das wohl anfühlen würde, wenn das im Körper einer Frau passiert und sie dabei auch noch stöhnt. Ich nahm mir ein Stück Toilettenpapier und wischte mich damit ab. Zog meine Schlafanzughose wieder hoch und ging ins Bett. Dann dachte ich so bei mir: „Na ja, ich muss das ja auch nicht gleich entscheiden, damit habe ich ja noch eine Weile Zeit. Jetzt freue ich mich erst einmal auf das schöne Kaffeetrinken bei Lütjes“. Dann schlief ich ein. Doch es sollte alles anders kommen...

Der Mittwoch verlief eigentlich ohne große nennenswerte Vorkommnisse. Dann kam der Donnerstag heran. Ich war schon ganz aufgeregt. Pünktlich um halb eins brachte ich Lütjes das Essen und Frau Lütje wollte von mir wissen: „Maik, bleibt es heute dabei? Kommst du um halb vier zu uns?“ Und ich antwortete ihr: „Na klar! Ich freue mich schon sehr darauf.“ Und sie sagte: „Gut, dann bis später, Maik!“ Ich beendete meine Tour und fuhr nach Hause. Dann duschte ich mich noch schnell, zog ein neues Hemd an und eine saubere Jeans. Auf dem Weg zu den Lütjes bemerkte ich einen kleinen Blumenladen, wo ich noch einen Blumenstrauß für Frau Lütje kaufte. Pünktlich zur vereinbarten Zeit stand ich vor ihrer Tür und klingelte. Herr Lütje öffnete diese und sagte zu mir: „Hallo Maik, komm doch herein und sei herzlich Willkommen!“ Ich war sichtlich gerührt und stotterte etwas wie: „Hier, äh, die äh, Blumen da, äh, habe ich für Ihre Frau mitgebracht!“ Ich hatte noch nie einen Menschen vorher Blumen geschenkt oder mitgebracht. Herr Lütje nahm sie jedoch lächelnd an sich, und sagte: „Danke Maik, ich hole schnell mal eine Vase!“ Er verschwand in der Küche und ich stand noch auf dem Flur, als sich plötzlich die Wohnzimmertür öffnete und Frau Lütje kam auf mich zu.

Ich traute meinen Augen nicht. Sie hatte ein wunderschönes blaues Kleid an. Das Dekolletee war tief ausgeschnitten und ich sah den Ansatz ihrer Brüste. Ich starrte wie hypnotisiert in ihren Ausschnitt, und bemerkte zuerst gar nicht die weiße Perlenkette die sie angelegt hatte. Ich war geblendet von ihrer Schönheit und wollte sie begrüßen, stotternd sagte ich zu ihr: „Gu...Gu... Guten Tag, Frau Lütje.“ Und sie lächelte mich an und sagte zu mir: „Komm herein Maik. Setzt dich bitte auf die Couch dort hin, da habe ich für dich eingedeckt!“ Ich konnte immer noch nicht glauben, das sie noch so schön aussah und machte ihr ein Kompliment: „Sie sehen aber sehr hübsch aus, Frau Lütje!“ „Danke, Maik!“ Ich bewunderte auch ihren liebevoll gedeckten Kaffeetisch. In diesem Moment kam auch Herr Lütje herein und brachte meinen Blumenstrauß in einer verzierten Glasvase. Er sagte zu seiner Frau: „Die sind für dich Liebling, von Maik.“ Sie nahm den Strauß in ihre Hände, lächelte mich an und sagte: „Die sind ja wunderschön. Danke Maik!“ Und ich antwortete ganz souverän und ohne stottern: „Keine Ursache, Frau Lütje. Eine wunderschöne Frau hat auch schöne Blumen verdient.“ Ihre Antwortete kam prompt: „Maik, ich habe ja gar nicht gewusst, dass du so ein Charmeur bist. Danke für die Blumen.“

Wir setzten uns alle an den Tisch und Herr Lütje sagte dann zu mir: „Maik, ich denke, du hast nichts dagegen wenn wir zueinander ´Du´ sagen?“ Ich hatte natürlich nichts dagegen einzuwenden und antwortete mit einem: „Nein, natürlich nicht!“ Dann stellten die beiden sich mit ihren Vornamen vor: „Nun, Maik, mein Name ist Kurt!“ „Und mein Name ist Helga!“ Schlagfertig antwortete ich: „Meinen Namen kennt ihr zwar schon, aber der Ordnung halber, ich bin der Maik.“ Die beiden mussten darüber herzhaft lachen. Anschließend gab es leckeren Apfelkuchen mit Schlagsahne. Helga hatte den Kuchen selbst gebacken. Ich haute rein, so als ob ich schon Wochen nichts mehr zu essen bekommen hatte. Frau Lütje fragte mich: „Ich hoffe, er schmeckt dir, Maik?“ Natürlich schmeckte er mir, sonst hätte ich ja nicht so viel davon gegessen, daher antwortete ich ihr: „Ja, sehr gut, Helga“. Als wir fertig waren stand Kurt auf und sagte: „Ich räume schon mal das Kaffeegeschirr vom Wohnzimmertisch ab und bringe es in die Küche. Ihr könnt euch ja solange unterhalten.“

Helga stand von ihrem Platz auf und setzte sich links neben mich auf die Couch. Dicht, um nicht zu sagen ganz dicht, rückte sie mir auf die Pelle, dann hörte ich sie sagen: „Maik, hast du dir meinen Vorschlag überlegt?“ Während sie das sagte, glitt ihre linke Hand über meinen rechten Oberschenkel in Richtung meiner Lustzone. Und ich stotterte wieder vor mich hin: „Äh, ja, na ja, äh, eigentlich noch nicht so richtig!“ Ihre Hand war mittlerweile an meiner Lustzone angekommen und sie streichelte dort vorsichtig herum. Dann schaute sie mich an und sagte: „Oh, Maik, du bist aber ganz schön schnell!“ Und ich antwortete ihr schamhaft: „Na ja, das ist ja auch kein Wunder, wenn ich an dieser Stelle so gestreichelt werde.“

In diesem Moment kam Kurt aus der Küche zurück und setzte sich auch auf die Couch, neben mich, an meine rechte Seite. Nun war ich von beiden umzingelt, eine Flucht unmöglich. Kurt schaute nun dem zu, was Helga da so mit mir machte. Ich genoss ihre angenehmen Streicheleinheiten, was man auch deutlich an meiner Hose sehen konnte. Herr Lütje schaute uns beiden eine Weile zu. Dann stand er auf, rückte den Couchtisch beiseite und stellte sich direkt vor mich hin. Er griff nach meiner Gürtelschnalle und öffnete diese. Danach öffnete er den Reißverschluss meiner Jeans, während Helga mich weiter streichelte. Anschließend zog Kurt mir die Jeans herunter. Ich hatte einen roten Slip an. Unter dem Stoff zeichneten sich nun die Konturen meiner Männlichkeit sehr deutlich ab. Helga griff nun von oben in meinen Slip und nahm alles in ihre Hand, was sie erfassen konnte. Kurt zog nun mit seinen beiden Händen auch meinen Slip herunter. Da sahen sie nun meine ganze Herrlichkeit, in voller Pracht und Größe. Ich schämte mich in Grund und Boden. Das musste Helga wohl bemerkt haben, und so sagte sie zu mir: „Maik, du brauchst dich doch nicht zu genieren, und zu schämen brauchst du dich auch nicht. Es ist doch eine ganz natürliche Reaktion deines Körpers und von der Natur auch so gewollt!“

Ich merkte, dass auch Kurt jetzt scharf wie eine Rasierklinge wurde. Er kniete sich zwischen meine gespreizten Beine und nahm etwas, was mir gehörte, in seinen Mund. Währenddessen entledigte sich Helga ihrer Kleider und saß, wenige Minuten später, nun splitternackt neben mir. Sie nahm meine rechte Hand und legte sie auf ihren linken Oberschenkel. Sie spreizte ihre Beine ein wenig. Nach ein paar Minuten, führte ihre Hand, meine Hand an ihre Lustzone und sie zeigte mir, wie ich sie mit leichten kreisenden Bewegungen erregen sollte. Dann sagte sie: „So, Maik, jetzt nimmst du mal deinen Mittelfinger und führst ihn langsam dahin, wo ich es dir jetzt zeige. Fühlst du schon wie feucht ich bin?“ Ich fühlte tatsächlich das sie sehr feucht war. Nun sagte sie weiter: „Maik, ich bin für dich bereit.“ Da Kurt mich auch die ganze Zeit mit seinem Mund erfreute, war ich natürlich bis zum äußersten erregt, und auch ich konnte es nicht mehr aushalten, endlich das Werk zu vollbringen.

Helga hob nun ihre Beine an und legte sich in der Missionarsstellung auf die Couch. Anschließend spreizte sie ihre Beine und sagte zu mir: „Komm, knie dich vor mich, Maik!“ Und ich tat was mir befohlen wurde. Sie sagte weiter: „So, nun leg dich langsam auf mich!“ Ich beugte mich nach vorn über, stützte mich mit meinen Armen rechts und links neben ihrem Kopf ab. Während ich das tat, fasste sie mich mit ihrer rechten Hand an und leitete mich in ihr feuchtes Zielgebiet. Ich spürte nun die Wärme ihres Körpers. Sie wollte nun natürlich wissen: „Gefällt dir das, Maik?“ Und ich antwortete; „Ja, und ob!“ Sie lächelte mich an und sagte; „Gut Maik, dann genieße es einfach.“ Kurt ging währenddessen an die Stirnseite der Couch und küsste seine Frau zärtlich auf ihre Stirn und ihren Mund: „Liebling, gefällt Dir das?“ flüsterte er leise. „Ja, und wie“, antwortete sie, und sagte dann zu mir: „So Maik, jetzt darfst du das Tempo steigern?“ Was ich dann auch tat.

Ich merkte wie mein Blut am kochen war. Ich hatte heute morgen noch mal selbst Hand bei mir angelegt. Ich konnte ja nicht wissen, das der Tag „X“ heute schon kommen sollte. Das hatte natürlich nun den Vorteil, dass ich jetzt länger durchhalten konnte. Aber einmal ist nun mal immer Schluss und das Ende war nun in greifbarer Nähe, denn Helga rief mir plötzlich zu: „Ich bin gleich soweit, Maik!“ Was ich mit einem unterdrücktem: „Jaaaa, ich auch ...“ beantwortete. Ich sah ihr an, dass ihr das sichtlich Spaß machte. Sie stöhnte und keuchte wie bei einem zehntausend Meter Lauf. Erregt und keuchend wie sie da lag, hörte ich sie schnaufend sagen: „Oh, ja, halte, aaah, hmmm, noch, ohhh, ein bisschen, ahhh, durch, ah, oh, puuhhh … dann, ah, ah, aaahhh, kommen, oh, ha, ha, ha, wir beide haa, haa. haaaaa, zu, ohhh, sammen, oh, ah, ist ahhh, dass, ohhhh, schöööön ...“ Wenige Sekunden später hörte ich sie schon aufschreien: „Aaahhh.... ich, oooohh, habe, ahh, einen Orgasmuuuus, oohhhhhhh....“ Sie keuchte, stöhnte und drückte dann voller Wollust mit ihren, auf meinem Rücken liegenden Händen, meinen schweißgebadeten Körper an ihre Brüste. Ich spürte nun wie ihr Herz pochte. Sie atmete so schnell wie nach einem Marathonlauf.

Nach ein paar Minuten der Entspannung, küsste sie mich auf die Stirn und sagte: „Danke, danke, danke! Du warst großartig, Maik!“ So lagen wir noch eine Weile übereinander, dann zog ich mich zurück. Ich spürte immer noch eine Hitze in meinen Lenden. Ich hatte es geschafft, mein erstes Amüsement mit einem weiblichem Wesen und dann gleich so erfolgreich. Ich war stolz und glücklich zugleich. Gleichzeitig spürte ich ein Gefühl, das mir sagte, dass ich an diesem Tag etwas wunderbares getan hatte, deren ich mich nicht schämen musste. Helga war so glücklich, wie sie so da lag in ihrer natürlichen Schönheit. Sie sah nicht aus wie eine Frau die dem Tode geweiht war. Sie war glücklich, einfach glücklich. Kurt streichelte und küsste immer noch seine Helga. Was hatte er ihr heute für ein Opfer gebracht. Sie mussten sich wirklich sehr, sehr lieb haben. Welcher Mann hätte das schon für seine Frau, als quasi letzten Abschiedswunsch getan.

Dann sagte Kurt auf einmal zu mir: „Stell dich mal bitte aufrecht auf die Couch, Maik!“ Ich wusste nicht was er vor hatte, aber ich stellte mich auf die Couch. Kurt kam zu mir, stellte sich vor mich hin und dann passierte etwas, was ich nun gar nicht mehr vermutet hätte. Er umfasste mit seinen Händen meine Lenden und zog meinen Körper an seinen Kopf… schon nach wenigen Augenblicken spürte ich, dass auch er mich noch einmal verwöhnen wollte und ich lies es geschehen... und es war phantastisch, was dann passierte... Helga stand nun von der Couch auf und ging ins Bad. Kurt lief jetzt zur voller Hochform auf. Er verwöhnte mich nach allen Regel der Kunst und er hatte sichtlich Spaß daran, mich zu quälen. Immer wieder schaute er zu mir auf, wahrscheinlich um zu sehen, ob mir das gefiel, was er da mit mir machte - und wie mir das gefiel. Was dann passierte war unglaublich und wurde dann mit einem Aufschrei von mir beendet. Ich hatte meine Augen geschlossen, um zu fühlen, was nun in meinem Körper passierte und dann gab es plötzlich kein zurück mehr. Kurt hatte es tatsächlich noch einmal geschafft. Nach so kurzer Zeit. Unglaublich!

Danach war ich aber fix und fertig und musste mich erst einmal auf die Couch hinlegen. Kurt setzte sich neben mich und streichelte mich fürsorglich über meinen rechten Oberschenkel. Dann sagte er zu mir, während ich noch keuchend da lag: „Maik, auch ich möchte dir noch einmal ganz herzlich danken. Du hast meiner Helga heute wirklich einen sehr, sehr großen Wunsch erfüllt.“ Als er das sagte, sah ich das seine Augen feucht wurden und er sich eine Träne abwischen musste. Wie schlimm muss das sein, wenn man weiß, dass man sich von einem geliebten Menschen, bewusst bald verabschieden muss, ohne zu wissen wann der Zeitpunkt gekommen ist. Dann sagte er weiter: „So, Maik, dann zieh dich wieder an und ich hole uns noch eine Limonade aus dem Kühlschrank“, sagte es, stand auf und lief aus dem Wohnzimmer. Ich zog meine Kleidung wieder an. Dann rückte ich den Wohnzimmertisch wieder an seine richtige Position und setzte mich wieder auf meinen Platz. In diesem Moment kamen die beiden auch wieder in das Wohnzimmer. Kurt sagte zu mir: „Ah, wie ich sehe, Maik, hast du schon wieder alles ins Lot gebracht!“ Und ich antwortete ihm: „Na ja, das war doch keine große Arbeit für mich.“

Wir tranken zusammen noch eine Limonade und unterhielten uns noch über belanglose Dinge. Dann musste ich aber gehen. Ich verabschiedete mich von den beiden und Helga nahm mich an die Hand und sagte zu mir: „Ich begleite dich noch bis zur Tür.“ Dort angekommen flüsterte sie mir zu: „Maik, ich danke dir. Du hast mir meinen letzten großen Wunsch erfüllt. Ich durfte, bevor ich sterben werde, noch einmal die Freuden der körperlichen Liebe spüren. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür.“ Als sie das sagte, kullerte eine Träne über ihr Gesicht, und sie sagte weiter:. „Komm lass dich noch einmal drücken!“ Sie umarmte mich und gab mir noch einen Kuss auf meinen Mund. Auch ich bedankte mich bei ihr und winkte den beiden noch zu, als ich die Treppe hinunter stieg, dann rief noch: „Dann bis übermorgen!“ Und Kurt rief zurück: „Ja, bis übermorgen, Maik!“ Ich fuhr mit einem unglaublichen Glücksgefühl nach Hause. So hatte ich mir die körperliche Liebe, mit einer todkranken Frau, nicht einmal im Traum vorgestellt. Es war ganz anders, als ich es dachte. Schöner! Viel Schöner! Und ich freute mich schon auf den kommenden Samstag. Wo ich die beiden zufällig wieder sehen konnte, da ich eine Wochenendvertretung für den Kollegen machte, der die Menüs am Samstag und Sonntag ausliefert.

Der Samstag kam heran. Ich lief wie immer mit meinem großen Karton die Treppe hinauf. Ich freute mich schon riesig darauf, Helga und Kurt wiederzusehen. Kurt öffnete die Tür. Ich sah aber keinen fröhlichen Menschen, sondern sah in sein total verweintes Gesicht. Ich fragte ihn: „Was ist los, Kurt? Wo ist Helga?“ Er schluchzte, tupfte sich mit einem Taschentuch die Tränen ab, und sagte: „Komm erst mal rein, Maik!“ Dann erzählte er mir: „Helga ist gestern wieder in die Klinik eingeliefert worden, weil sie wieder starke Schmerzen hatte. Heute morgen um vier Uhr bekam ich einen Anruf vom Krankenhaus. Die Nachtschwester sagte mir am Telefon, dass Helga friedlich eingeschlafen sei. Ich war so etwas von geschockt und habe den Rest der Nacht im Bett gelegen und geheult.“ Das traf auch mich wie ein Keulenschlag. Ich sagte: „Oh Gott, das ist ja nicht zu fassen!“

Auch ich konnte meine Tränen nicht mehr unterdrücken und lies meinen Emotionen freien Lauf. War das ein Schock für mich. Dann drückte mich Kurt an sich und sagte zu mir: „Maik, du hast meiner Helga wirklich noch einen großen Gefallen getan. Ich konnte das wirklich nicht mehr machen.“ Ich tröstete ihn und sagte: „Ist schon gut, Kurt. Ich glaube wir haben ihr beide einen großen Gefallen getan. Vielleicht konnte sie jetzt loslassen und sich ihrem Schicksal gelöst hingeben. Wer weiß. Und was wird nun?“ Er antwortete mir schulterzuckend: „Ich weiß es noch nicht. Jetzt muss ich erst einmal ihre Beerdigung organisieren und dann werden wir sehen, wie es weiter geht.“ Ich nahm einen Zettel und schrieb darauf meine Telefonnummer, dann sagte ich zu Kurt: „Also Kurt, wenn du Hilfe brauchst, hier ist meine Telefonnummer. Dann ruf mich bitte an, und ich verspreche dir, dass ich dir Tag und Nacht zur Seite stehen werde.“ Er sagte emotionslos und tief traurig etwas wie: „Danke Maik, das ist lieb von dir. Aber ich glaube, dass ich allein damit fertig werde.“ Ich verabschiedete mich von Kurt: „Also Kurt, ich komme übermorgen wieder und dann wird die Welt schon wieder etwas rosiger aussehen. Und wie gesagt, wenn ich irgend etwas für dich tun kann, dich irgendwohin fahren soll, dann ruf mich bitte an. In Ordnung?“ Er sagte seine letzten Worte zu mir: „Ja, in Ordnung, Maik. Es wird schon wieder...“

In diesen zwei Tagen habe ich aber keine Nachricht von Kurt erhalten. Ich war gespannt in welcher Verfassung er wohl war, als ich wieder zum ihm fuhr, mit seinem Menü im Gepäck. Ich klingelte an der Tür, doch niemand öffnete mir. Da kam gerade eine junge Frau aus dem Haus. Ich ergriff die Gelegenheit und huschte hinein, bevor die Tür wieder in das Schloss fiel. Dann rannte ich die Treppe nach oben. Dort angekommen klingelte ich mehrmals. Doch es tat sich nichts. Ich war gerade im Begriff zu gehen, da öffnete sich eine Nachbartür, eine Frau, etwa Mitte fünfzig trat heraus und sagte: „Hallo, junger Mann, wollen Sie zu Herrn Lütje?“ Und ich sagte: „Ja, ich wollte ihm sein Mittagessen bringen.“

Sie sagte weiter: „Das brauchen sie nicht mehr zu tun. Ich habe bei den Lütjes geputzt. Das war ja schon tragisch genug, dass Frau Lütje verstarb. Aber als ich heute Morgen die Wohnung wieder auf Vordermann bringen wollte, habe ich zuerst auch geklingelt. Als niemand aufmachte habe ich meinen Zweitschlüssel geholt und habe die Tür geöffnet. Ich habe nach Herrn Lütje gerufen, bekam aber keine Antwort. Dann habe ich die Zimmer, eins nach dem anderen abgesucht und wurde im Bad fündig. Blutüberströmt lag er in der Badewanne. Er hatte sich mit einer Rasierklinge die Pulsadern aufgeschnitten. Ich habe sofort den Notarzt verständigt. Als ich auf den gewartet habe, setzte ich mich im Wohnzimmer an den Tisch. Dort bemerkte ich einen offenen Abschiedsbrief. Ich habe diesen flüchtig überlesen und sah nur das darin etwas von: ´Ich wollte nicht mehr ohne meine Frau, leben. Mein Leben hat keinen Sinn mehr...´, weiter konnte ich nicht lesen, da der Notarzt klingelte und ich die beiden Sanitäter herein lies. Die haben dann auch die Polizei verständigt und diese wiederum einen Bestatter. Ich habe dann die Fragen der Polizeibeamten beantwortet. Die haben auch meine Schlüssel behalten und den Brief an sich genommen. Ich geh davon aus, dass sie auch die Wohnung wieder verschlossen haben. Ich bin dann nach der Befragung wieder in meine Wohnung gegangen.

Ich bedankte mich bei der Frau dafür, dass sie mir den Sachverhalt so detailliert schilderte. Ich fragte sie ob sie schon zu Mittag gegessen hätte, was sie verneinte. Aus Dankbarkeit habe ich ihr dann das Menü von Kurt überreicht. Ich verabschiedete mich von ihr und lief die Treppen herunter. Wie sich die Ereignisse wiederholen, dachte ich so bei mir. Das ist nun schon das zweite Mal, dass ich ein Menü verschenkt habe. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich allerdings noch nichts davon, dass Kurt und Helga mich als ihren Erben bedacht hatten. Im Abschiedsbrief, den die Beamten sichergestellt hatten, befand sich auch ein Testament...

 

In­halts­ver­zeich­nis

Inhalt | Bewerbung | Schmidt | Nachbar | Gran Canaria | Abschied | Letzter Wunsch | Erbschaft | Buch | Autor
 

Weiterer Blog auf homo.net

Se­ni­o­ren­stolz