Einen Moment...

Vorsicht Falle!

Potenz aus dem Internet

Sie flattern Dir als Spam in Deine Mailbox oder Du findest sie im Anzeigenteil. Viagra in allen Varianten. Viagra gehört in Deutschland zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten und darf nicht über das Internet vertrieben werden. Leider lassen sich immer wieder User dazu hinreißen und bestellen etwas bei diesen dubiosen "Händlern" oder sogenannten "Privatpersonen". Wenn er dann nach Bezahlung überhaupt etwas bekommt, dann ist es meistens Schrott und der ersehnte steife Hannes tut es einfach nicht.

Wer wirklich Probleme mit seiner Potenz hat sollte sich nicht scheuen mit seinem Arzt darüber zu reden.

Betrüger am Werk

So reizvoll es erscheint, private Videos zu kaufen, die von "geilen Boys" angeboten werden - wir warnen dringend davor! Diese Angebote kommen per Mail ins Haus und einige User sind schon darauf hereingefallen. Sie haben in Erwartung geiler Privatvideos Geld auf ein Konto überwiesen, dann aber nie eine Lieferung erhalten. Die Mails klingen z.B. so: Hallo, wir sind ein paar geile junge Boys, 18-22 Jahre jung und haben von uns und Bekannten von uns 2 geile private Filme gedreht ... Also Finger weg von dieser verlockenden Ware und E-Mail an homo.net, wenn Dir solche Angebote auf den Rechner flattern.

Betrug ist natürlich auch im Spiel...

wenn Du Mails erhälst, die ein Vermögen versprechen oder die Dir das Geschäft Deines Lebens anbieten.

Achtung Überfall!

Das Schwule Überfalltelefon Berlin (SÜB) warnt davor, in Chatrooms oder bei Anzeigenkontakten seine private Adresse weiterzugeben. Es ist grundsätzlich sicherer, sich in einer Bar, einem Café oder sonstigem neutralen Umfeld zu verabrenden. Trauriger Grund für diese Warnung ist ein Fall aus Berlin: Ein schwuler Mann gab im Chat seine Privatadresse weiter, um sich zu treffen. Statt des erwarteten netten Boys suchten ihn zwei junge Männer heim, die ihn brutal ausraubten. Der Vorfall wurde bei der Kripo zur Anzeige gebracht.

Mögliche weitere Opfer in Berlin können sich an das SÜB - auch anonym - wenden. Per Telefon, täglich 17-19 Uhr, 030 - 216 33 36 oder per E-Mail:

Kontaktanzeigen und die neuen Heirats-Schwindler

Zu schön um wahr zu sein

Sie sind so alt wie es die Liebe gibt: Romance- oder Love-Scammer. Früher bekannt als Heirats-Schwindler.

Beute sind meist die älteren Semester. Die plötzliche Möglichkeit einen jungen, verdammt gutaussehenden Partner zu bekommen, verschleiert bei einigen den Blick für die Realität, der Verstand wird abgeschaltet.

Anzeigen wie: "Meine Familie hat mich verstoßen weil ich schwul bin..." erwecken auch auf homo.net das große Mitleid.

Aber sie grasen auch z. B. die Rubrik "Freundschaft" ab. Gezielt schreiben sie diejenigen an, welche an einer neuen, langfristigen Beziehung interessiert sind.

Bei den ersten Mail Wechseln erfährst Du dann, dass der junge Mann ganz weit weg wohnt und überhaupt kein Geld hat, um Dich zu besuchen. Man müsste dann Geld für ein Flug-Ticket schicken. Das Visum kostet auch. Und Bargeld muss man ja auch noch bei der Einreise vorweisen…

Wer jetzt Geld schickt ist es los und den jungen Mann auch.

Im konkreten Fall standen gleich mehrere Geprellte am Flughafen um Alexander aus der Ukraine abzuholen. Alexander war natürlich nicht an Bord.

Diese Anzeichen sollten Deine Alarmglocken läuten:

- Vorsicht bei E-Mails von außerordentlich hübschen Jungs, deren Alter so gar nicht zu Dir passt.

- Sie schreiben, sie leben in ärmlichen Verhältnissen, schicken aber professionell gemachte Bilder auf denen sie Designer-Klamotten tragen.

- Sie antworten nicht wirklich auf deine Fragen. Ihre Antworten passen für hunderte andere auch.

- Sie wollen das Geld nicht auf ein Privatkonto, sondern über einen Transfer wie z. B. Western Union oder PayPal.

Im allgemeinen gilt auch hier: Wenn es zu schön klingt um wahr zu sein, ist es auch nicht wahr.

Achtung Virus!

Wer viele Mails bekommt, wird hin und wieder einen Virus als Anhang entdecken. Hier gilt: Der Versender weiss meist nichts davon, dass er diesen Virus verschickt hat. Du kannst ihm eine E-Mail schreiben und ihn freundlich daraufhinweisen, damit er den Virus nicht weiter verbreitet.

Du schützt Deinen Rechner am besten durch ein Antivirus-Programm. Außerdem solltest Du keine Dateien öffnen, die in E-Mails verschickt werden, es sei denn, es handelt sich um ".jpg", ".gif" oder ".bmp" Dateien. Dies gilt generell für unbekannte Dateien und Software aus dem Internet.

Infos zu Antiviren-Programmen

Tips von homo.net Usern:

- Vorsicht, wenn man gebeten wird eine SMS zu schicken und die Nummer nicht wie eine übliche Handy-Nummer aussieht. Es handelt sich dann um eine teure Servicenummer.

- Bei unbekannten Telefonnummern auf die Zahlenfolge 0190 auch innerhalb einer längeren Nummer achten.

- Fremde Telefonnummern, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, kann man zunächst in einer Telefonzelle ausprobieren. Der Verlust hält sich dann in Grenzen.

- Man kann 0190-er Nummern (gegen eine kleine Gebühr) von der Telekom sperren lassen. Auch versteckte Nummern werden dann erkannt und können nicht mehr angewählt werden.

- Rainer wurde im Chat angesprochen und gebeten, folgende Nummer anzurufen: 010240190826xxx. Auch hier handelt es sich um eine teure 0190er Nummer!

- Stefan ist Kriminalbeamter und beschäftigt sich dienstlich mit Schneball- und Pyramidensystemen und Kettenbriefen.

Tips vom Team:

- Keine Telefonnummern in Kontaktanzeigen schreiben.

- Mit persönlichen Daten im Internet zurückhaltend umgehen.

- In Kleinanzeigen besser eine Alias-Adresse verwenden (z.B. mail.homo.net

Hier bekommst auch Du Deine kostenlose Alias E-Mail-Adresse!

- Keine unbekannte Software aus dem Internet oder aus E-Mails auf den eigenen Rechner laden.

- Kettenbriefe mit Virus-Warnungen, Petitionen, Gewinnspielen etc. nicht weiterleiten. Es sind zu 99% Fakes, die das Internet blockieren und Mailboxes verstopfen.

Dein Tip:

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