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Se­ni­o­ren­stolz

oder

Von der Liebe zu alten Männern

- Ein schwules Tagebuch -

 

Kapitel 7

Waldemar

In meiner neuen Umgebung, einer eher langweiligen kleineren Stadt, gab ich alsbald wieder Inserate auf. Es meldeten sich auch verschiedene Männer. Einmal vereinbarte ich ein Treffen mit einem Handlungsreisenden in seinem Hotel. Er zeigte mir dort Pornos von einer früheren Freundin, die es mit ihm und noch einem weiteren Mann getrieben hatte. Er hatte den Männersex auf diese Weise kennengelernt. Der Mann war nett, aber nicht sehr alt und auch nicht sehr beeindruckend. Wir bliesen uns gegenseitig, aber von meiner Seite aus war es nicht sehr erregend. Spätere Treffen, die er dann postalisch vorschlug, ließ ich sein.

Ein weiterer war ein ganz alter Mann, ein protestantischer Geistlicher, der mich in seiner dunklen Wohnung empfing. Ich wollte ihn gerne nackt erleben, aber es wollte das nicht. Er wollte nur mit mir spielen. Ich musste mich nackt in einen Großvatersessel setzen, vor den er sich kniete. Ich legte die Unterschenkel auf seine Schultern und er fellationierte mich. Er leckte mir den Sack und fuhr mir mit der Zunge in den Anus ein. Es war sehr genussreich. Er blies mich dann, bis ich ihm einen heißen Strahl ins Gesicht spritzte. Er meinte, dass mich das doch sehr erregt haben sollte. Wie recht er hatte! Es war tatsächlich sehr geil.

Ein weiterer Briefkontakt war interessant. Ich lernte ein Ehepaar kennen, bei dem er 73 und sie erst 40 war. Die Frau arbeitete, wie mir ihr Mann erzählte, als Gelegenheitsprostituierte. Er begleitete sie dann zu Kunden und wartete auf sie, bis sie fertig war. Er selber hatte nicht mehr die Steifheit zum Ficken, war aber auf Männer geil. Sie wusste davon und duldete es. Als ich sie besuchte, dachte ich zuerst, wir würden eventuell zu dritt spielen, aber sie wünschte uns mit einem leicht hinterlistigen Lächeln viel Vergnügen und verschwand zu einem längeren Einkaufsbummel. Der Alte nahm mich ins Wohnzimmer mit und warf ein Video mit Männersex ein. Dann ging es auf die Couch. Er hatte einen kurzen aber einigermaßen dicken Schwanz, der sich gut blasen ließ. Selber fellationierte er mich, während wir den Film ansahen.

Dann sagte er, er hätte einen interessanteren Film, den er mir aber nur ohne das Wissen seiner Frau zeigen könne. Es war ein Porno mit ihm, seiner Frau und einem älteren Ehepaar. Die Szenen waren erregend. Man sah die ältere andere Frau, wie sie meinem Partner den Schwanz lutschte und ihre geile große Vagina auseinanderzog. Ebenso sah man den anderen alten Mann, der einen großen Ständer hatte, wie er in die junge Frau einfuhr und lange auf ihr liegen blieb und sich nur leise hin und her bewegte. Anscheinend kam es ihm während dieser Zeit. Als er sein Schwert aus der Möse zog, lief der Samen herunter. Dieses Spiel erregte mich sehr. Mein Freund sagte, er gehöre zu einem Swingerclub, wo er öfter an Gruppensex mit Männern und Frauen teilnähme bzw. teilgenommen hätte.

Sein Problem war, dass sein Schwanz nicht mehr fest genug stand, um ficken zu können. Etwas später gestand er mir, dass er sich gerne selber ficken lassen würde. Nachdem er mich mit Blasen sehr erregt hatte, kam ich seinem Wunsch nach, rollte mir einen Pariser über und fuhr in sein mit Gleitcreme gangbar gemachtes Arschloch ein. Er lag in Stutenstellung vor mir und stieß mir seinen Arsch entgegen, bis es mir kam. Es war geil, aber irgendwie fehlte mir die Anregung, die ich von Männern wie Maurice oder Siegfried gewohnt war. Ich traf das Ehepaar nicht wieder. Später gab es noch einen Mann, der leicht gehbehindert und ein großer Pornoliebhaber von ca. 70 Jahren war. Wir trafen uns einmal bei mir zu Hause und einmal in einer Sauna, als „Männertag“ war und man in einer Ecke des Ruheraums halbwegs ungestört war. Er sah zwar für mich attraktiv aus, hatte aber einen eher kleinen Schwanz. So war bald wieder Ende.

Eine weitere Anzeige brachte einen anderen Aspekt in mein Leben. Es meldete sich ein Mann von Mitte 70, verheiratet, vom Land, mit dem ich mich verabredete. Er hieß Waldemar. Ich interessierte mich für seinen Schwanz, aber es stellte sich heraus, dass er völlig impotent war. Er musste Insulin spritzen, was sich mit seiner Potenz nicht vertrug. Waldemar war aber sehr geil und stellte sich als begnadeter Bläser heraus. Nachdem ich seine Geilheit erfahren hatte, und gemerkt hatte, dass er mir zu wunderbaren Orgasmen verhelfen konnte, trafen wir uns regelmäßig.

Er rief mich an meiner Dienststelle an und wir machten eine Zeit aus. Ich musste ca. 35 km zu seinem Dorf fahren, eine Fahrt durch eine schöne Waldgegend. Die Vorfreude bewirkte, dass ich meist schon im Auto einen stehen hatte und oft den ungeduldigen Schwanz schon im Wagen aus der Hose ließ. Waldemar empfing mich meist am Dorfrand, wo er in Erwartung meiner Ankunft ungeduldig auf- und abging. Wir bogen mit meinem Wagen in ein Waldstück ein. Zu Hause waltete seine Frau, die natürlich wie üblich von nichts wusste. Schon im Auto spielte er mit mir und fragte, wo denn „mein Kleiner“ sei. Auf seine Berührung hin bekam ich sofort einen starken Ständer.

Wir suchten eine einsame Stelle aus und er kniete vor mir, um meinen „Kleinen“, der vom Spielen schon mächtig stand, mit dem Mund in Empfang zu nehmen. Waldemar lutschte und saugte mich leidenschaftlich. Sobald er merkte, dass ich ans Ziel kam, schob er den Schwanz bis an den Sack in den Mund und saugte und pumpte so heftig, dass ich mich nicht mehr befreien konnte und es mir kam. Er wollte unbedingt meinen Samen. Er sagte mir, er liebe es, meine Stärke zu fühlen.

Wir trieben es an allerlei Orten im Grünen. Ich erinnere mich an ein schönes Erlebnis auf einem Hochsitz. Ich stieg soweit die Leiter hoch, dass mich Waldemar im Stehen gut dort erreichen, wo er mich am interessantesten fand. Er stand hinter der Leiter und ich konnte ihm so meinen Steifen optimal anbieten. Wir vergaßen während des Liebesspiels völlig, dass wir in der offenen Natur waren und uns jederzeit jemand hätte überraschen können. Zum Glück gab es keinen solchen unangenehmen Zwischenfall. Ich konnte meinem blasfreudigen Freund nach Herzenslust das Maul stopfen. Je stärker ich ihn dabei hernahm, desto dankbarer war er mir. Und ich musste ihm immer in den Mund spritzen. Das liebte er besonders.

Waldemar hatte in der Nähe seines Wohnhauses einen großen Garten mit einem alten Gartenhäuschen. Da seine Frau, wie er mir versicherte, gehbehindert war und kaum den Weg zu diesem Garten freiwillig unternommen hätte, lud er mich oft auch in diesen Garten bzw. in sein Häuschen ein. Im Garten baute er uns in der entferntesten Ecke im hohen Gras zwischen Himbeersträuchern ein Liebesnest. Eine Decke lag auf dem Boden. Ich konnte mich dort nackt ausstrecken und die Beine hochschlagen, während mein Verehrer von unten zu mir kam. Ich legte die Unterschenkel auf seine Schultern und ließ mich von ihm nach allen Regeln der Kunst französisch verwöhnen.

Manchmal machte ich nach dem Abspritzen alleine einen Spaziergang im Wald, der kurz nach dem Garten begann. Beim Gehen in der schönen Natur konnten sich meine Kräfte erholen. Wenn ich dann nach einer Stunde zurück war, konnte das Spiel aufs Neue beginnen, nur dass sich mein Liebhaber dann noch länger anstrengen musste, um meine Fontäne genießen zu können. Es gab auch Begegnungen im Gartenhäuschen. Waldemar lag auf der Couch in der Ecke, während ich vor ihm kniete und ihm meinen Hammer in den Mund stieß. Dann drehte ich mich um, um ihn von hinten heranzulassen.

Hier muss ich einflechten, dass Waldemar (so wie manche guten Bläser) auch sehr gerne die Zunge am After spielen ließ. Gerade wenn ich bereits erschöpft war, stellte sich das als wahres Wundermittel heraus. Ich kniete mit gespreizten Schenkeln über ihm, so dass er mir den Sack lecken konnte und ich ihm nach Bedarf den Ständer einstoßen konnte. In dieser Stellung ließ er seine Zunge gern um mein stets sauber und appetitlich gehaltenes Arschloch spielen und steckte die Zungenspitze in das Loch hinein. Die Gefühle dabei sind so einmalig schön und erregend, dass man unwillkürlich in die Nähe eines sehr befriedigenden Ergusses getragen wird. Ich dirigierte meinen Freund so, dass ich möglichst lange auf der Kippe zum Orgasmus war. So entzog ich ihm den Arsch, wenn es zu viel wurde und bot ihm wieder mein Geschlecht an. Mit diesem Hin und Her zog sich unser Spiel hin, bis ich nicht mehr an mich halten konnte und ich Waldemar sagte, dass ich bald fertig würde. Das erregte ihn so, dass er den Schwengel so tief wie möglich in den Mund nahm und wie eine Vakuumpumpe dran saugte. Ich stieß dann wie beim Ficken zu, bis es mir schließlich kam und ich ihm meinen Samen genussvoll überließ.

Waldemar liebte mich. Während unserer Blasspiele stöhnte er oft „Ich liebe Dich!“ Bis dahin kannte ich das nur von Frauen. Sie sagen es und sie wollen es vom Mann hören, und das möglichst oft. Männer sind prosaischer. Ich habe bei den vielen Begegnungen, die ich hatte, diese Wort kaum einmal gehört. Waldemar aber war wirklich in mich vernarrt. Und das habe ich auch genossen.

Manchmal rief er mich an meiner Arbeitsstelle an und sagte mir, ich sollte kommen, er brauche mich, möglichst sofort. Wenn es nicht ging, flüsterte er mir am Telefon lauter Schweinereien zu, so dass ich meinen Schwanz aus der Hose holte und ihm sagte, wie ich mich grade wichse, und dass ich mir vorstelle, wie er mich jetzt hernehmen würde. Meistens konnte ich ihm dann mitkriegen lassen, wie ich unter Stöhnen zum Ziel kam.

Waldemar hatte eine ältere Schwester, die in einem Häuschen wohnte, das wir einmal in ihrer Abwesenheit – sie war zur Behandlung in einer Klinik – ungestört benutzen konnten, Ich war vorher zwei Wochen am Mittelmeer und erschien zu unserem Stelldichein braungebrannt. Das regte meinen Verehrer noch weiter an, Als er mich nackt sah, meinte er: „Dein Sack Muss ja zum Platzen voll sein“. Wie recht er hatte! Die Sonne und das dolce vita am Meer befördern die Lust, und so schwang ich mich über meinen Freund, der es sich auf dem Sofa der Schwester bequem gemacht hatte, und gab ihm meinen Schwengel, den er sogleich bis zum Sack in seinen Mund einfahren ließ. Bald war er am Sack und leckte und kitzelte ihn mit der Zungenspitze. Ich hatte die Arschbacken weit gespreizt, da ich über Waldemars Gesicht in der Hocke war. So fuhr er bald mit der Zunge tiefer und schob sie leicht in den Anus, was mir Erregungsschauer durch den ganzen Körper jagte.

Abwechselnd ging es dann hin und her zwischen diesem Spiel und genussvoll geilem Ficken in den Mund. Ich muss mich immer wieder daran gewöhnen, zuerst langsam und kontrolliert zu stoßen, um nicht schon bald den Erguss zu haben. Nach einer Zeit des langsamen Genusses kann man sich dann anpassen und härter zustoßen, aber wie es eben ist, der point of no return naht, und er nahte auch bei dieser Gelegenheit. Ich spritzte Waldemar eine gewaltige Ladung in den Mund, der sich beim Orgasmus wie eine Melkmaschine an mich hängte, um auch den letzten Tropfen des Männerelixiers zu erwischen. Nach diesem Ritt zogen wir uns an und gingen aus. Waldemar musste einige Sachen einkaufen, und ich lud ihn danach in ein Café ein. Danach kehrten wir nochmal im Haus der Schwester ein und trieben das Spiel noch wilder und selbstverständlich auch wesentlich länger, da sich mein Werkzeug eigentlich noch in der ausklingenden Erholungsphase befand und lieber noch etwas Schonung vertragen hätte.

Waldemars Frau war schon längere Zeit krank und gehbehindert. Ich erfuhr von ihm, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Eines Tages rief er mich an und teilte mir mit, dass seine Frau gestorben war. Sicher hat er ihren Verlust betrauert, andererseits muss der Tod der Frau für Waldemar eine Erleichterung gewesen sein, denn er hatte erstens sehr viel mit ihrer Pflege zu tun und konnte zweitens seinen sexuellen Wünschen nur bedingt gerecht werden. Wir sprachen nicht darüber. Ich konnte jetzt, wenn nicht grade Besuch bei ihm angesagt war, in sein Haus kommen. Dort konnte man sich endlich auch mal waschen, wenn es nötig war.

Waldemar hatte mich schon einmal drum gebeten, ihn zu ficken. Obwohl ich spontan nicht sehr dran interessiert bin, einen Männerarsch zu ficken, wollte ich meinen lieben Freund nicht enttäuschen. So ließ ich es zu, dass er sich den Anus ordentlich mit einer Salbe geschmeidig machte. Dann kam das Blasen, mit dem er meinen Schwanz zur vollen Steife brachte. All das geschah im Wohnzimmer auf einem Schaffell, auf dem sich Waldemar nun auf die Knie niederließ und mir mit gespreizten Schenkeln seinen Hintern darbot. Ich setzte die Eichel an das geölte Loch und konnte mühelos eindringen. Waldemar stöhnte geil auf. Er hatte so lange darauf gewartet, mich auch auf diese Weise zu haben. Ich bewegte meinen Ständer zuerst langsam hin und her und ließ die Eichel in der Öffnung aus- und eingleiten, um dann ganz einzudringen. Es war überraschend schön. Ich genoss das Ficken wie bei einer Frau. Es ging leicht und mühelos. Waldemar stemmte seinen Arsch gegen mich und sagte, dass ich ihn gerne fest stoßen solle. Das tat ich nur zu gerne. Ich rammelte ihn jetzt ohne weitere Rücksicht, bis ich mich entlud. Ich ließ das Glied drin, bis es erschlaffte und zog es dann raus. Danach nahm ich eine Dusche und wusch mir mit Seife den Schwanz. Dann setzten wir uns noch gemütlich zusammen und ließen das Erlebnis bei einem Glas Bier ausklingen.

Der Kontakt mit Waldemar hielt an, bis bei mir wieder eine Umzug anstand. Ich kam jetzt beruflich wieder ganz tief nach Süddeutschland in die Nähe von Freiburg. Ich wohnte die erste Zeit wieder einmal alleine in einer möblierten Wohnung. Der Leser kann sich an diesem Punkt sicher schon vorstellen, dass neue Erlebnisse auf mich zukamen, und dass ich einige meiner Träume durch die Unabhängigkeit in der Wohnung verwirklichen konnte. Auf Waldemar werde ich nochmal zurückkommen.

 

In­halts­ver­zeich­nis

Inhalt | Vorwort | Beginn | Entwicklung | Interludium I | Maurice | Benjamin | Erich | Interludium II | Siegfried | Waldemar | Gernot | Herrensauna | Werner | Dick | Paris | Kurt | Epilog | Autor
 

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