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Was ist faul mit den Affen?

homo.net Info vom 11. August 2022
von Webmaster Jan

 

Affen bekommen ihre Pocken wahrscheinlich wie der Mensch, vermutlich von Nagetieren. Wir wissen es derzeit nicht. Die letzte größere Pandemie wurde möglicherweise von Fledermäusen ausgelöst. Eventuell werden wir auch das nie genau erfahren.

Die Welt wurde von den neuen Pocken unangenehm überrascht. Es scheint immer schwerer zu werden, sie aufzuhalten. Die Fälle nehmen rasant zu. Was wir sicher wissen: Sie zu bekommen ist nicht ansatzweise lustig. 600 bis 800 Pusten sehen nicht besonders gut aus und tun verdammt weh für etliche Wochen. In den meisten Fällen verschwinden sie wieder von alleine, in sehr seltenen Fällen wird man blind oder stirbt.

Überwiegend infizieren sich derzeit Schwule und Bisexuelle, die häufig Sex mit wechselnden Partnern haben. Eine Geschlechtskrankheit wird trotzdem nicht draus, auch keine neue Schwulenseuche.

Das sich ausbreitendes Virus scheint einmal mehr des Schlimmste im Menschen hervorzubringen. Nein, Affenpocken können nicht durch Covid-Impfstoffe verursacht werden. Sie sind auch nicht aus einem Labor entkommen. Kondome gegen Pocken zu empfehlen ist etwa so hilfreich wie Desinfektionsmittel zu trinken oder Pferden die Wurmkur wegzufressen.

Obwohl wir uns immer noch mitten in einer Pandemie befinden, scheinen wir einige ihrer größten Fehler zu wiederholen, von der Verfolgung von Fremden über die Verbreitung von Fehlinformationen bis hin zu schlimmem Missmanagement im öffentlichen Gesundheitswesen.

Seit 23. Juli 2022 sind Affenpocken „eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite“. Die Welt wurde wieder einmal überrascht. Das ist überraschend, denn diesmal waren wir weder ahnungslos, noch unverschuldet oder unvorbereitet. Seit 1958 wissen wir Bescheid. Da hat ein dänischer Virologe bei Laboraffen Pocken ähnliche Symptome beobachtet und das Virus isoliert. 1970 hat sich der erste Mensch infiziert, ein Kongolese. Der war weder schwul noch sexuell aktiv, da er erst 9 Monate alt war.

Seither breitet sich das Virus in Afrika still und leise aus. Erst vor 20 Jahren gab es Handlungsbedarf. Da hatte ein Nigerianer das Virus in die USA eingeschleppt. Sofort wurde ein Impfstoff entwickelt und der Ausbruch im Keim erstickt. Praktischerweise war das kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Seither haben die Amis panische Angst, der Feind könnte nicht nur Flugzeugbomben werfen, sondern auch Biowaffen einsetzen.

Die US-Regierung entwickelte und lagerte deshalb zig Millionen Impfdosen gegen Pocken ein. Dazu wurde genug Material gehortet, um im Angriffsfall Impfstoffe für alle im Land zu haben. Genutzt hat es ihnen nicht. Als diese jetzt gebraucht wurden, waren nur noch 2.400 verwendbare Dosen zur Verfügung, ausreichend um 1.200 Menschen vollständig zu impfen.

20 Millionen Dosen des Impfstoffes waren verfallen und wurden entsorgt. Das ist besonders skrupellos, wenn man bedenkt, dass etliche afrikanische Länder seit Jahrzehnten Affenpocken-Ausbrüche haben und vielleicht ein paar Impfungen geschätzt hätten. Das Teilen ist des Amis Sache nicht. Dabei wäre das Teilen von Impfstoffen nicht nur grundlegender menschlicher Anstand gewesen, sondern auch Egoismus. Denn das Stoppen der Ausbrüche drüben in Afrika hatte den aktuellen Ausbruch wahrscheinlich verhindern können.

Sie haben ihnen nicht geholfen und sie helfen ihnen immer noch nicht. In einer vernetzten Welt können und werden wir nur gemeinsam überleben. Dänemark hatte noch 300.000 Dosen und schicke sie - nein, nicht nach Afrika, sondern in die USA. Da fällt mir nur noch Hamlet ein mit den Worten: „Es ist was faul im Staate Dänemark.“

Man könnte kotzen
Jan
Webmaster
vom homo.net Team

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