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So wird die Scharia ausgetrickst

homo.net Info vom 2. Mai 2024
von Webmaster Jan

 

Jetzt also der Irak. Wieder einmal hat ein Land homosexuelle Handlungen als schwere Straftat anerkannt. Dabei können sich Schwule im Irak noch glücklich schätzen, dass sie nur für 15 Jahre ins Gefängnis müssen. Ursprünglich war für so schändliche Taten, wie es die Liebe zwischen Männern in einem muslimischen Land nun einmal ist, die Todesstrafe vorgesehen. Diesmal sind sie noch einmal am Galgen vorbeigeschrammt, wenn auch nur knapp. Oder sollen sie gesteinigt, enthauptet oder zu Tode gestürzt werden? Die Scharia ist da sehr kreativ und bietet viele Alternativen an.

Wenn einem diese Nachricht die Sprache verschlägt, hilft nur noch Galgenhumor. Den unglücklichen Betroffenen vor Ort hilft das natürlich nicht. Für sie ist es bitterer Ernst. Auch im Irak ist unsere feministische Außenpolitik gescheitert. Oder haben die grünen Walküren gegen Diskriminierung und Unterdrückung gar nicht erst versucht, Einfluss zu nehmen? Bei all dem Öl, das dort im Sande verbuddelt ist, darf der freie Handel nicht durch Kleinigkeiten wie Menschenrechte und Lieferketten gefährdet werden.

Der Irak liegt dort, wo einst Mesopotamien war, auf Arabisch das Land zwischen den beiden Flüssen. Hier bildeten sich ab dem 4. Jahrtausend vor Christus einige der frühesten Hochkulturen der Menschheit. Heute gilt die Region vielen als Wiege der Zivilisation. Das ist sehr lange her. Heute befindet sich das Land im Krieg und in einer Dauerkrise. Da braucht das Regime dringend einen Sündenbock. In den Schwulen des Landes haben sie ihn gefunden.

Natürlich muss die Scharia genauestens befolgt werden. Das ist auch der Fall, wenn schiitische Geistliche junge Mädchen und Frauen zu „Vergnügungsehen auf Zeit“ verheiraten, nur für ein Stündchen und gegen eine Gebühr. Wenn der Mann sich dann sexuell vergnügt, ist das nicht nur sein gutes Recht als Ehemann sondern geradezu seine Pflicht. Und die Scharia wurde strikt befolgt.

Doch dürfen wir mit dem Finger auf verblendete Muslime zeigen, die ihren eigenen Glauben so geschickt hintergehen und Homosexualität trotzdem für das größte aller Übel halten? Die christlichen Kirchen stehen den schwulenfeindlichen Moslems in nichts nach. Schwule werden nur geduldet, solange sie sich nicht körperlich lieben.

Das gilt auch für das eigene Schlafzimmer. Hier haben die Kirchen schon immer gerne ein Wörtchen mitgesprochen, wer, wann, mit wem und warum kopulieren darf oder muss. Beides kann Sünde sein, das Beiwohnen und das Nicht-Beiwohnen. Der Unterschied liegt im Segen der Kirche. Ohne Segen kein Beischlaf, mit Segen wird der Beischlaf zur Pflicht. Da Schwulen der Segen verweigert wird, gilt die Kein-Beischlaf-Regel.

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Jan
Webmaster
vom homo.net Team

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