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Ein Mann, ein Kuss

homo.net Info vom 19. Januar 2023
von Webmaster Jan

 

Aldous Huxley (1894 - 1963) wurde wiederholt als Universalgelehrter bezeichnet. Er gab uns 1932 die „Schöne Neue Welt“. Da steht: „Ein Kuss ist etwas, das man nicht geben kann, ohne es zu nehmen, und nicht nehmen kann, ohne es zu geben.“

Ingrid Bergman küsste einst die schönsten Männer Hollywoods. Für sie war „ein Kuss eine wunderbare Finte der Natur, um das Sprechen zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig sind.“

Und Heinrich Heine sagte angeblich: „Ein Kuss ist eine Anfrage im ersten Stock, ob das Parterre frei ist.“ Schon dieses Zitat ist eher zweifelhaft. Wenn es um den Ursprung des Kusses geht, sind Historiker und Wissenschaftler ratlos. Nichts Genaues weiß man nicht.

Fangen wir mit dem an, was wir wissen: Küssen fühlt sich gut an und tut gut. Ein leidenschaftlicher Kuss verbrennt etwa 2-3 Kalorien pro Minute. Er setzt Adrenalin sowie körpereigene Botenstoffe ins Blut frei, der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller. Häufigeres Küssen korreliert mit einer Verringerung von schlechtem Cholesterin und Stress.

Beim Film wissen wir dank moderner Datenbanken mehr. Der erste Kuss auf Leinwand fand 1896 statt in den Film „Der Kuss“. Die Kussszene wurde von frühen Kinobesuchern als schockierend und obszön angeprangert und veranlasste die römisch-katholische Kirche, Zensur und moralische Reformen zu fordern.

Noch heute lehrt diese Kirche, dass zu heftiges Küssen Sünde sei und das Küssen von unaussprechlichen Körperteilen gar zu den Todsünden gehöre, vom Kuss zwischen zwei Männern ganz zu schweigen.

Im deutschen Film küssten sich 1971 das erste Mal Männer auf der Leinwand der Internationalen Filmfestspielen von Berlin, verewigt von Rosa von Praunheim.

Damals waren in Hollywood nur Küsse bis zu 3 Sekunden erlaubt. Heutige Filme und TV Serien gehen da viel weiter. Sie zeigen oft den ganzen Geschlechtsakt und lassen den Kuss geflissentlich weg.

Laut Guinnessbuch der Rekorde hält ein Paar aus Thailand bis heute den Weltrekord für den längsten Kuss, der jemals aufgezeichnet wurde. Sie haben im Mai 2013 sage und schreibe 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden lang küssten. Der Rekord wurde während eines Wettbewerbs in Pattaya, Thailand, aufgestellt.

Japaner versuchen, Küsse per Internet zu übertragen, beschränken sich dabei aber auf die reine Bewegung der Zunge. Das dürfte kaum Spaß machen, denn das Wesentliche beim Kuss ist die Chemie. Schleimhäute im Mund sind durchlässig für Hormone. Testosteron erhöht die Erregung. Speichel enthält Salze und Mineralien neben vielen andere Substanzen. Sie geben Auskunft über die Gesundheit einer Person.

Wer sich morgens daheim mit einem Kuss verabschiedet, baut statistisch weniger Unfälle und arbeitet erfolgreicher.

Beim schnellen Sex im Darkroom ist Küssen häufig nicht angesagt. Man will ja nur entspannen, nicht sich binden.

Nicht jeder Mensch, den du triffst, ist der perfekte Partner für Dich. Küssen ist ein wichtiger Test, um den richtigen für Dich zu finden. Ein Kuss sollte sich gut anfühlen, Freude machen und Freude bringen. Also, geh raus und finde jemanden, mit dem Du heute küssen kannst.

Küss mal wieder
Jan
Webmaster
vom homo.net Team

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